Das Hauptgebäude der BTU-Cottbus ist ein Stahlskelettbau aus DDR-Zeiten. Die vorgehängte Fassade aus Waschbetonplatten mit durchgehenden Fensterbändern hält heutigen Ansprüchen in Bezug auf Dämmung nicht mehr stand, deshalb soll sie erneuert werden.
Der baukonstruktive Entwurf schlägt vor, die Fensterbänder durch neue auszutauschen. Die Waschbetonplatten werden mit Wärmedämmung von außen sichtbar gedämmt. Zusätzlich wird in einem Abstand von 20cm eine Glasvorhangfassade aufgehängt. Um eine natürliche Belüftung zu ermöglichen, gibt es in jedem Raum ein Kastenfenster mit vorgehängter Aussenjalousette.
Als weiterer Entwurfsansatz wurde der Baukörper um einen horizonalen Holzbau erweitert. Dieser beginnt auf Höhe des Mensagebäudes und mündet im Haupteingang, wodurch dieser abschliessend betont wird.
