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Energiefarm

Geothermiekraftwerk mit angeschlossener Photovoltaikanlange

Die Idee des Entwurfes war es, an dem Ort vorhandenen Energien nutzbar zu machen. Dabei wird Strom für die Kleinstadt Spremberg in Brandenburg erzeugt.

Nachdem die Braunkohlebagger die Erde des Tagebaus Welzow-Süd durchgepflügt haben, wird hinter ihnen die Erde wieder auf das vorherige Niveau aufgeschüttet. Am Schlusspunkt entsteht ein See von ca. 4.5 km Länge und bis zu 1 km Breite. Die Braunkohle als Lieferant für Strom ist dann ausgebeutet, doch in dem Areal lassen sich weitere Energieformen nutzen.

Geothermie lässt sich prinzipiell an jedem Ort nutzen. In der Erde steigt die Temperatur alle 100 m um ca. 3 Grad Celsius an. In einer Tiefe von 3000 m beträgt die Temperatur somit ca. 100 Grad Celsius.

Durch diese Wärme erhitztes Wasser kann durch Eigendruck und durch zusätzliche Pumpleistung an die Oberfläche gelangen - dort hat es ca. 80 - 90 Grad. Da Wasser bei dieser Temperatur nicht verdampft, muss es seine Hitze an andere Träger abgeben, die bei niedrigeren Temperaturen verdampfen. Durch den Dampfdruck kann dann in einer Dampfturbine Strom erzeugt werden.

Das in der Tiefe vorhandene Wasser stammt von versickerten Niederschlägen. Wird dieses Wasser abgepumpt, so ist das Reservoir bald ausgebeutet. Darum wird das erkaltete Wasser wieder in die Tiefe gepumpt. Zusätzlich werden Verluste durch Wasser aus einem nahegelegenen Speicher ergänzt. In Photovoltaikelementen wird Gleichstrom erzeugt. Um den Strom leichter zu Übertragen, wird er in Wechselstrom umgewandelt. Die Photovoltaikelemente richten sich zur optimalen Ausbeute der Solarenergie direkt zur Sonne aus. Das Kraftwerk befindet sich auf dem neu enstandenen See. Für die Geothermie gibt es somit ein ausreichendes Wasserreservoir.

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